
Der Busboden kann als ein wichtiger Bestandteil des Busses bezeichnet werden. Ein guter Busboden sollte über folgende Leistungsmerkmale verfügen:
- Geringe Dichte, erfüllt die Anforderungen an Leichtbauweise;
- Keine Formaldehydemissionen;
- Wasserfest, schimmelresistent; einfach zuzuschneiden;
- Verfügt über eine gute Nagelfestigkeit und erfüllt die Installationsanforderungen;
- Besitzt eine gute Recyclingfähigkeit und entspricht den Umweltschutzbestimmungen;
- Bietet gute Wärme- und Schalldämmeigenschaften und erfüllt die „NVH“-Anforderungen der Automobilindustrie;
- Gleichzeitig muss das Material eine höhere Festigkeit aufweisen, da der Busboden auf dem Fahrgestell verlegt wird, dessen Träger unterschiedliche Abstände zueinander aufweisen;
- Gewährleistet geringere Lebenszykluskosten – einschließlich niedrigerer Wartungskosten –, um den wirtschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Mängel an bestehenden Busböden
Derzeit kommen in der Busindustrie verschiedene Arten von Bodenbelägen zum Einsatz – vor allem Bambussperrholz, Holzsperrholz, Aluminium-Wabenplatten und Ähnliches.
- Bambus- und Holzfurnierplatten sind derzeit die am häufigsten verwendeten Bodenbeläge in Bussen. Zu ihren wesentlichen Nachteilen zählen die Freisetzung von Formaldehyd, die hohe Dichte, die Anfälligkeit für Schimmelbildung und Fäulnis, hohe Wartungskosten sowie die fehlende Recyclingfähigkeit.
- Der Hauptnachteil von Aluminium-Wabenplatten besteht darin, dass sie anfällig für Verzug und Verformung sind; zudem neigt die Wabenstruktur dazu, Wasser anzusammeln und Bakterienwachstum zu begünstigen.
Busboden aus Glasfaserverbundwerkstoff
Der Einsatz von GFK-Sandwichplatten als Busboden kann das Fahrzeuggewicht reduzieren sowie den Wartungs- und Reparaturaufwand für den Boden verringern. Dank ihrer hervorragenden Schlagfestigkeit sind diese Platten in der Lage, die Aufprallenergie aufzunehmen und zu verteilen, wenn sie äußeren Krafteinwirkungen ausgesetzt sind. Gleichzeitig erfüllen sie die Anforderungen an Sicherheit, Umweltschutz, Leichtbauweise und Flammwidrigkeit; sie ersetzen Holzböden vollständig, beheben die bei herkömmlichen Holzplatten bestehenden Schwachstellen hinsichtlich Wasser- und Brandschutz und zeichnen sich zudem durch eine längere Lebensdauer aus.

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PET-Schaum-Sandwichpaneele
Die Deckschicht der PET-Sandwichverbundplatte besteht aus einem endlosen Glasfaser-Prepreg-Band; die Faserorientierung umfasst dabei typischerweise Winkel von 0°, ±45° und 90°, was die Biegefestigkeit der Platte erheblich steigert. Der geschlossenzellige PET-Schaumstoff liegt in Form einer extrudierten Schaumplatte vor und nimmt nur sehr wenig Wasser auf. Durch eine entsprechende Anpassung der Dichte verfügt der PET-Schaumstoff zudem über eine ausgeprägte Nagelausreißfestigkeit.

Polypropylen-Wabenplatten
Die Deckschicht der Polypropylen-Wabenplatte besteht ebenfalls aus einer endlosfaserverstärkten thermoplastischen Platte. Dank ihrer Wabenstruktur zeichnet sie sich durch ein hohes Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht aus. Waben-Sandwichplatten sind in der Lage, bei Stoßeinwirkung effektiv Energie zu absorbieren. In diversen gewichtssensiblen Anwendungsbereichen stellen thermoplastische Wabenplatten ein wirksames Mittel zur Massereduzierung dar – ein Umstand, der sich positiv auf die Senkung der Produktionskosten sowie auf den Umweltschutz auswirkt.
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Die von TOPOLO angebotenen Glasfaser-Verbundplatten zeichnen sich nicht nur durch die für Busse erforderliche hohe Qualität und Langlebigkeit aus, sondern verfügen auch über Leichtbaueigenschaften, die zur Einsparung von Strom und Kraftstoff beitragen, sowie über eine Flammwidrigkeit, die den geltenden Vorschriften entspricht. Sie haben professionelle Design- und Testverfahren durchlaufen und finden weltweit breite Anwendung in Busprojekten.
