Es gibt im Wesentlichen drei Arten von Wärmedämmplatten: Polyurethan (PU), extrudiertes Polystyrol (XPS) und expandiertes Polypropylen (EPP) – und jede weist unterschiedliche Leistungseigenschaften auf. Bei allen handelt es sich um Platten mit Schaumstoffkern.

PU-Schaumplatte

PU-Schaum ist ein neuartiges, synthetisches Material mit geschlossenzelliger Struktur, das über wärmedämmende und wasserabweisende Eigenschaften verfügt. Seine Wärmeleitfähigkeit liegt lediglich zwischen 0,022 und 0,033 W/(m·K); dies entspricht der Hälfte des Wertes von extrudierten Platten und stellt die niedrigste Wärmeleitfähigkeit aller Wärmedämmstoffe dar.

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XPS-Schaumplatte

XPS ist ein recycelbares Material, das vorwiegend in Wänden sowie in weniger anspruchsvollen Anwendungsbereichen eingesetzt wird. XPS-Schaumstoffplatten bieten einen R-Wert von etwa R-5 pro Zoll Materialstärke und liegen preislich zwischen ISO und EPS. Allerdings nimmt XPS im Laufe der Zeit mehr Feuchtigkeit auf als andere Dämmplatten.

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EPP-Schaumplatte

EPP-Schaum ist ein geschlossenzelliger Partikelschaum, der eine einzigartige Bandbreite an Eigenschaften bietet – darunter hervorragende Energieabsorption, Mehrfachstoßfestigkeit, Wärmedämmung, Auftrieb sowie Wasser- und Chemikalienbeständigkeit.

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Über Wärmebrücken

Eine Wärmebrücke entsteht, wenn die Dämmschicht in Ihren Wänden durchbrochen wird, wodurch Wärme und Kälte ungehindert hindurchdringen können. Bei Konstruktionen aus Glasfaser und Holzrahmenwerk stellt jeder Holzständer einen thermischen Kurzschluss dar, durch den feuchtigkeitshaltige, wärmeleitende Luft die Dämmschicht passieren kann. Der Bereich der Holzständer nimmt 15 % bis 25 % der Wandfläche ein und verringert den R-Wert der Glasfaserdämmung erheblich.