Was ist Glasfasergewebe?

Woher stammt es? In diesem Aufsatz werden Sie heute die Antworten darauf erfahren.

Rohglas wird zunächst durch Schmelz- und Ziehverfahren zu Fasersträngen verarbeitet. Diese Stränge werden anschließend durch Verdrillen und Verzwirnen zu Bündeln zusammengefügt. Ein einzelner Strang weist einen Durchmesser von weniger als 30 Mikrometern auf – dies entspricht lediglich einem Zwanzigstel bis einem Fünftel der Dicke eines menschlichen Haares. Ein einzelnes Bündel wiederum besteht aus Hunderten solcher Stränge. Innerhalb der Harzstrukturen von Platten und Paneelen übernimmt die Glasfaser eine Funktion, die jener von Bewehrungsstäben im Zement gleicht: Das Verhältnis von Faser zu Harz entspricht dem von Bewehrungsstahl zu Zement.

Eigenschaften von Glasfasern:

  • Ein Arbeitstemperaturbereich von -196 °C bis 300 °C;
  • Geringe Haftneigung gegenüber nahezu allen Materialien;
  • Hohe chemische Beständigkeit – selbst gegenüber Königswasser und anderen stark korrosiven Lösungsmitteln;
  • Niedriger Reibungskoeffizient, was es zur idealen Wahl für selbstschmierende Materialien macht;
  • Eine Lichtdurchlässigkeit von 6 % bis 13 %;
  • Hohe Beständigkeit gegen UV-Strahlung und statische Aufladung;
  • Hohe Festigkeit und hervorragende mechanische Eigenschaften;
  • Beständigkeit gegenüber pharmazeutischen Substanzen.